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Haus F

Vom Sanatorium zum BZS – die Historie

Das Haus F ist der historische Gebäudeteil der Klinik Zugersee. Seine Geschichte reicht bis ins Jahr 1909 zurück – zu den Anfängen des «Sanatoriums Franziskusheim», das von Kapuzinerpater Rufin Steimer initiiert wurde. Über Jahrzehnte wurde die Institution von der Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf geführt und weiterentwickelt. Bis heute steht das Haus F für einen geschützten Rahmen, in dem Menschen professionell begleitet und behandelt werden.

Im obersten Stockwerk, wo sich heute die Station Privé (F8/F9) befindet, lebten bis 2008 die Barmherzigen Brüder. Sie leiteten und betreuten das Sanatorium während fast 85 Jahren. In den darunterliegenden Stockwerken waren zuletzt das Wohnheim Rufin sowie die ehemalige Depressionsstation untergebracht – Bereiche, die bereits damals der Betreuung und Behandlung dienten.

Von der Tradition zur Moderne
Über die Jahrzehnte wurde das Haus immer wieder renoviert, erweitert und an die jeweiligen Anforderungen angepasst. So entwickelte es sich Schritt für Schritt weiter – von einem historischen Sanatorium zu einer modernen psychiatrischen Klinik. Eine umfassende Sanierung und ein grundlegender Umbau erfolgten 2015/16. Dabei entstanden zeitgemässe räumliche Voraussetzungen mit mehr Privatsphäre, einer ruhigen Atmosphäre und einer Ausstattung, die auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt ist. Im Mai 2016 eröffneten die Station F6 für Abhängigkeitserkrankungen und die Station F7 für Depression und Psychotherapie. Im September 2016 folgte die Station Privé mit eigenem Hotel-Service. Damit entstand das Behandlungszentrum für Spezialisierte Therapien (BZS).

Haltung ist geblieben
Aus einem Ort mit langer Tradition der Fürsorge wurde ein modernes Zentrum für fokussierte Psychotherapie und massgeschneiderte Behandlung. Was sich dabei über die Zeit verändert hat, sind die Gebäude, die Angebote und die Behandlungsmöglichkeiten. Geblieben ist die Haltung, die dieses Haus seit jeher prägt: Menschen in ihrer Verletzlichkeit ernst zu nehmen und ihnen einen professionellen, geschützten Rahmen zu bieten.

Einige Meilensteine Haus F

  • 1909: Eröffnung des psychiatrischen Sanatoriums «Franziskusheim» für Männer mit zunächst 60 Betten. Initiator war Kapuzinerpater Rufin Steimer.
  • 1923: Übernahme von Leitung und Betreuung durch die Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Institution schrittweise ausgebaut und erweitert.
  • 1997: Abschluss umfassender Um- und Neubauten: Erweiterung des Haus F mit zusätzlichen Gebäudeteilen.
  • 2008: Rückzug der Barmherzigen Brüder nach fast 85 Jahren.
  • 2015/16: Umfassende Renovation/Umbau: Eröffnung der Stationen F6 und F7 sowie der Station Privé (F8/F9)– und damit die «Geburt» des Behandlungszentrums für Spezialisierte Therapien (BZS).